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Jung und nicht mehr Jugendfrei


 

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Autor Nachricht
tokiogirl
Tread - Schwester



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 02.12.2005
Beiträge: 445
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 16.03.2006, 20:48    Titel: Von Anfang bis Ende Antworten mit Zitat

Titel: Von Anfang Bis Ende
Autor: HSV!
Genre:Von allem etwas
Altersempfehlung:12-16
Warnung:%
Paaring:Simone&Gordon, Bill&Tom, Georg&Gustav, Nebendarsteller
Inhalt:In dieser FF wird das Leben beschrieben, wie alles angefangen hat als Bill und Tom noch alleine Musik machten bis... ein paar Jahre später.





"Mama! Wir sind wieder da!" riefen Bill und Tom gleichzeitig. "Mama?" sagte Bill, "bist du da?" "Ich geh mal in die Küche und mach etwas zu essen... du kannst ja weiter suchen wenn du willst!" schlug Tom vor, und verschwandt. Bill schmiss seinen Ranzen in die Ecke, zog die Schuhe aus und ging seine Mutter suchen. Er ging zum Schlafzimmer seiner Eltern. Als er die Tür aufmachte und hinein sah, traf ihn fast der Schlag: Die gesamten Sachen seines Vaters waren nicht mehr dort! *Sie werden doch nicht... sie können nicht...! Was wenn sie sich getrennt haben? Sie stritten zwar immeröfter in letzter Zeit, aber... nein! Das konnten sie uns doch nicht antun!* dachte Bill. Durch ein lautes Poltern wurde er aus seinen Gedanken gerissen. "Tom?" rief er, "Tom? Alles ok da unten?" doch er bekam keine Antwort. Bill rannte die Treppe hinunter. "Was ist denn hier passiert?" fragte er geschockt, als er in die Küche trat. Überall lagen kaputte Teller, und die Stühle waren umgekippt. Er sah zu Tom. "Ey, was ist denn los? Du heulst ja!" bemerkte Bill und er bekam ein mulmiges Gefühl, da er Tom (fast) noch nie weinend gesehen hatte. Tom war kein Mensch der gerne Gefühle zeigte. Nach außenhin war er immer gut drauf, auch als die Eltern sich nur noch stritten, bemerkten außenstehende nicht, wie es ihm wirklich ging. Der einzige der es tat, war Bill. Er wusste alles über Tom. Wie er sich fühlte, was er dachte und wie es ihm ging. "Hey, was ist los?" fragte Bill nocheinmal. Doch statt einer Antwort, schob Tom ihm nur einen Zettel hin. Bill las ihn, und brach gleich darauf in Tränen aus.

"Hey ihr 2," stand dort,
"euer Vater und ich haben uns getrennt. Es ging einfach nicht mehr. Das habt ihr ja mitbekommen.
Ich bin für ein paar Tage zu Martina gefahren. Wo euer Vater ist, weiß ich allerdings nicht.
Seid nicht böse. Ich melde mich.

Kuss eure Mama"

Bill ging zu Tom und nahm ihn eifach nur in den Arm und zusammen weinten sie, bis sie irgendwann einschliefen.


Kapitel 2

"Was tust du da?" fragte Tom, als er seinen Bruder über einem haufen Zetteln sah. "Ich habe ein Lied geschrieben um mit der ganzen Situation besser fertig zu werden." entgegnete Bill. "Soll ich es mal Vorsingen?" Ohne eine Antwort abzuwarten fing er an.



Wie soll es mir schon geh'n
Ihr guckt euch nicht mehr an.
Und ihr glaubt, ich merk das nicht.
Wo soll ich jetzt hin
Was habt ihr euch gedacht?
Sagt es mir, jetzt in mein Gesicht,
Sagt wofür, das alles hier zerbricht.
Es macht mich fertig!

Es ist gegen meinen will'n
Es ist gegen jeden sinn
Warum müsst ihr euch jetzt trenn'
Eure namen umbenn'
Unser ende ist schon hier
Und ihr sagt es nicht vor mir
Ich hasse euch dafür
Es ist gegen meinen will'n
Dagegen - bin dagegen...



Während Bill sang, liefen bei Tom wieder Tränen die Wangen hinunter. Und wie sooft nahmen sie sich gegenseitig in den Arm und waren einfach nur für einander da.




Kapitel 3


"Bill! Tom! Aufwachen!" rief eine bekannte Stimme. Bill machte die Augen einen Spalt auf, Sah seine Mutter an, murrte und drehte sich wieder weg um weiter zu schlafen. "Hey Bill," lachte Simone "aufwachen! Gordon kommt gleich vorbei!" Mit einem Ruck saßen Bill und Tom aufrecht in ihren Betten. Wer war Gordon? Als ob Simone die Gedanken ihrer Söhne lesen könnte, sagte sie: "Gordon ist mein neuer Freund! Er kommt gleich zu besuch. Ihr müsst ihn unbedingt kennenlernen! Aber benehmt euch dieses mal bitte Anständig!!" befahl sie mit einem lächeln auf den Lippen. Bei diesen Sätzen verschluckten sich die Twins doch glatt an ihrer eigenen Spucke. Ihr neuer Freund?! Das konnte doch nicht wahr sein! "Warum wussten wir davon nichts?!" fragte Tom vorwurfsvoll, als Simone das Zimmer verlassen hatte. "Weil es mich eh nicht interessiert hätte. Genau wie bei den anderen Typen auch!" knurrte Bill trotzig.

Seid der Trennung vor 2 Jahren hatten Bill und Tom keinen neuen Mann an der Seite ihrer Mutter geduldet. Sie hofften noch immer auf eine Versöhnung, da sie wieder eine glückliche Familie haben wollten.

"Ach komm," meinte Tom, "vielleicht ist er ja ganz in Ordnung." ungläubig starrte Bill seinen Bruder an. Was hatte er da gerade gesagt? In Ordnung? Das konnte doch nicht sein Ernst sein!
Wütend kramte Bill seine Klamotten zusammen und verschwand in Bad. Tom guckte ihm verständnislos hinterher. Warum gönnte Bill es seiner Mutter nicht?
Tom hatte sich zwar auch immer gegen einen "neuen" Vater gesträubt, aber irgendwann musste seine Mutter doch auch mal glücklich werden.
Tom wartete bis sein Bruder fertzig war. Dann ging auch er ins Bad.



Kapitel 4


-Ding Dong-
Bill schreckte hoch. Das musste er sein. Gleich würde er Gordon kennenlernen. Er war neugierig, wollte es Gordon aber auf jedenfall nicht leicht machen.Trotzig wie er war, blieb Bill einfach sitzen.
-Klopf Klopf-
"Nein!" sagte Bill, doch im selben Moment flog die Tür schon auf und Tom kam herein. "Hey Kleiner, komm schon. Wir gucken ihn und erstmal an. Und wenn er auch so ein arrogenter Schnösel ist, dann werden wir ihn wieder vertreiben." meinte Tom aufmunternd. Bill lächelte. Er war froh einen Bruder wie Tom zu haben. Auf ihn war immer verlass. Ohne ihn, wollte und konnte Bill nicht mehr leben. Sein Zwilling war meistens der Einzigste der ihn verstand. Sie mussten sich noch nicht einmal ansehen um zu Wissen, wie es dem anderen ging oder was er dachte.
Zusammen gingen sie in die Küche, wo Simone schon wartete.
Ihnen stockte der Atem.



Kapitel 5



Mit offenen mündern starrten sie Gordon an. Simone fing bei diesem anblick so an zu lachen, das ihr eine Träne die Wange herunter lief. "Bist du.... sind sie..." stotterte Bill. "Ja, ich bin der neue Freund eurer Mutter und bin in einer kleinen Band. Vielleicht kennt ihr sie ja!" Die Twins nickten nur.
Wenig später saßen Bill und Tom zusammen mit Gordon im Wohnzimmer und sie unterhielten sich angeregt über Musik. Simone sah mit einem glücklichen Lächeln dabei zu.

"Da sollen wir rein?" fragte Bill zögerlich. Er sah sich die kalten schmutzigen Wände an, und ein kalter schauer lief über seinen Rücken. 'Musikschule', stand dort in großen fetten Buchstaben. Irgendwie sah das Gebäude furchteinflößend aus. "Aber du brauchst doch keine Angst zu haben!" lachte Gordon. Bill sah ihn verdutzt an. Hatter er das etwa laut gesagt? Er sah zu Tom, doch der grinste nur. Mit hochroten Kopf lief Bill den beiden hinterher, in das Gebäude hinein.

Als sie das Gebäude betraten, kam ihnen ein angenehm warmer Windstoß entgegen. Der Boden war mit grauem Teppich ausgelegt und es drangen verschiedene Klänge auf sie ein. Sie hörten Bässe, Stimmen, Gitarren und noch viele andere Instrumente. Es gab viele verschiedene Türen, sodass Tom und Bill angst hatten, sich hier zu verlaufen. Gordon war schon längst in einen Raum verschwunden und die Twins beeilten sich zu ihm zu gelangen.

Der Raum den sie betraten war groß und gemütlich. Sofort ließ sich Tom auf eines der Sofas fallen und fing an zu lachen. Bill schate sich um. Das erste was er sah, war das Mikrophon und er fing sofort an zu singen. Natürlich ein Lied von Nena: 99 Luftballongs. Genervt verzog Tom das Gesicht und hielt sich die Ohren zu. Er fand, das Bills Stimme einfach nicht zu Nena passte,. Gordon war der gleichen Meinung und unter brach Bill. "Na? Hast du dich schon in das Mikro verliebt?" grinste er. Bill lief rot an und setzte sich zu Tom. "Vergiss es!" sagte Tom plötzlich. Ganz perplex sahen Bill und Gordon ihn an. "Ich hasse singen..." meinte Tom, und alle lachten. "Ich hab auch gar nicht gedacht das du singst" sagte Gordon, der immernoh am lachen war. "Ich hab gedacht, das du vielleicht Gitarre spielst...?" sofort war Tom begeistert und schon fingen sie an. Bill sang und Tom machte ein paar quietschende versuche, die Melodie des Liedes zu spielen. Grinsend sah Gordon ihnen zu. *Talent haben sie, sie müssen sich nur noch an die Instrumente gewöhnen und sich aufeinander einspielen* dachte er.



Kapitel 6


"Los Bill! Beeil dich! In einer Stunde müssen wir los!" "Jaja," meinte Bill "ich beeil mich ja...! Muss mir nur noch die Haare machen, Schminken und Nägel lackieren!" "Oh nein...," meinte Tom verzweifelt "ich muss da auch noch rein!" rief er wütend. "Wo ist das Problem? Komm doch rein!" In dem monent hörte Tom auch schon wie der Schlüssel umgedreht wurde. Er ging rein und sah wie Bill, mit nacktem Oberkörper, versuchte sich die Haare zu Stylen. Tom konnte sich ein grinsen nicht verkneifen. "Warum grinste denn so blöd?" meinte Bill. "Weil ich es faszinierend finde, das ein Junge so Eitel sein kann, was seine Haare betrifft!" "Du bist aber auch nicht besser." schmunzelte Bill und sah zu seinem Bruder, der gerade dabei war, seine Dreadz zu richten. Sie fingen an zu lachen.

"Boah, ich bin so aufgeregt!" stellte Bill fest und zappelte wild herum. "Ey Alter, beruhig dich mal wieder," meinte Tom genervt "das ganze Auto wackelt wegen dir!" Simone und Gordon sahen sich an und lachten. "Manno... das ist unser erster Auftritt... da darf man ja wohl Nervös sein... Bist du etwa nicht Aufgeregt?" Bill laberte wie ein Wasserfall und sah Tom fragend an. "Doch, ein bisschen. Aber jetzt mach dir nicht in die Hosen. Das sind doch nur 5 Leute." entgegnete Tom und sah seinen Bruder aufmunternd. Bill lächelte und Döste ein.

"Hey Bill, aufwachen. Wir sind da!" Durch ein leichtes schütteln wurde Bill geweckt. Als er die Augen aufmachte blickte er in die schokobraunen Augen von Tom. "W...w...was? Äh... ja..." stotterte Bill und schüttelte den Kopf. "Ist was Bill?" fragte Tom etwas betreten. War er seinem Zwilling zu nahe gekommen? Doch bevor er weiter darüber nachdenken konnte stand Bill schon auf und sah ihn Auffordernd an. "Kommst du jetzt oder willst du hier Wurzeln schlagen?" sie grinsten sich an und betraten den Club. "Ih, ist das verracht hier drinne" sagten die Zwillinge und verzogen das Gesicht.
Schon kam ein Mann auf die Bühne und meinte: "So Leute, heute ist hier eine kleine Premiere. 2 Jungs im alter von 13 Jahren werden gleich die Bühne betreten. Sie komen aus Loitsche und es ist ihr erster Auftritt. Also seid nicht zu har." sagte er und lachte. "Hier sind sie. Hier sind 'Devilish'!" Bill und tom betraten die Bühne. Tom spielte auf seiner Gitarre und Bill sang dazu. Sie gaben ihr bestes und am Ende bekamen sie einen großen Applaus. Glücklich gingen sie zu Simone und Gordon.




Kapitel 7


"Oh mein Gott! War das geil! Ich will da noch mal hoch! Das war einfach der hammer! Habt ihr den ganzen Applaus gehört? Ich kanns noch gar nicht glauben..!" "Hey Bill," lachte Simone "beruhig dich wieder!" "Das geht aber nicht! Ich bin so Happy! Warum sagst du eigentlich nix Tom?" fragte Bill verwundert. "Ich glaube nicht das er dich gehört hat Bill." bemerkte Gordon. "Guck ihn dir mal an!" Bill drehte sich um und musste plötzlich laut los lachen. Tom stand dort, Red Bull fest umklammert und die Augen weit aufgerissen. "H...h...hey!" lachte Bill. "Erde an Tom! Erde an Tom!" redete Bill weiter und fuchtelte mit den Händen vor Toms Gesicht herum. "W-w-was?" fragte Tom völlig geschockt. "Ich hab dich etwas gefragt..." murmelte Bill. "Ja was denn?" entgegnete Tom verwundert, da er es nicht mitbekommen hatte. "Wie du den Auftritt fandest..." erwiderte Bill. "Heftig! Unbeschreiblich" Einfach geil! Das müssen wir wiederholen!" stellte er fest. Die Zwillinge, Simone und Gordon feierten noch bis spät in die Nacht.

"Nein! Ich will nicht aufstehen...!" rebellierte Bill im halbschlaf. "Doch Bill, du must. Heute ist wieder Schule!" "Och nööööööö... Ich bin Krank...." versuchte Bill seiner Mutter klar zu machen. "Na gut... Dann Darfst du aber Morgen auch nicht zu dem Festival..." stellte Simone fest, und bevor ie noch etwas sagen konnte, sprang Bill aus seinem Bett, kramte sich Klamotten zusammen und verschwand im Bad. *Wie schnell sowas gehen kann* dachte Simone mit einem lächeln auf den Lippen.

"Bill beeil dich jetzt... ich will nicht schon wieder zu spät kommen" rief Tom etwas genervt. "Bin gleich da! Der blöde Kajal will nicht so wie ich will..." rief Bill zurück. "Dann lass es eben! Ohne siehst du eh viel besser aus..." sagte Tom mehr zu sich selber als zu Bill.
5 Minuten später kam Bill runter, schnappte sich sein Brot und die Zwillinge machten sich auf den Weg, zum schlimsten Ort der Welt.

"Guck mal, die 2 Mädchen da! Sehen gar nicht mal so schlecht aus! Und Musik machen können sie auch. Die warem am Wochenende im Club von meinem Vater..." stellte ein Junge fest, den de Zwillinge noch nie gesehen haben. Sie beachteten ihn nicht. Solche Kommentare waren sie gewohnt, da sie wirklich viele feminine Gesichtszüge hatten. Aber sie machten sich nichts draus.

Bill und Tom quälten sich durch die endlos erscheinenden Schulstunden, und gingen dann mit Andi, ihrem besten Freund, nach Hause. "Kommst du Morgen mit Andi? Da ist so ein Festival in Magdeburg. Wir wollen dort auftreten!" fragte Bill in die Stille hinein. "Echt jetzt? Klar komme ich mit" Will euch schließlich auch mal hören. Wann gehts denn los?" "Wir sind so gegen 16.00 bei dir." erwiederte Tom. Mit diesen Worten verabschiedeten sie sich.

-Tuuuuut Tuuuut-
"Ja ich komm ja schon!" rief Andi und lief zum Auto. " 'tschuldigung... "murmelte er, "musste meiner Mum erstmal versprechen auf mich aufzupassen und so..." Bill und Tom mussten lachen. Sier wusten genau, wie sehr Andi soetwas nervte.

"Das war super Jungs! Einfach klasse!" "Danke Mum," grinste Tom und sah zu seinem Bruder. Bill war richtig Glücklich. Endlich waren sie ihrem großen Traum näher gekommen.
Sie feierten noch etwas mit Gordon und Simone, bis 2 Jungs in dem Alter der Zwillinge auf sie zu kamen...


Kapitel 8

"Hallo," sagte ein Typ, mit blonden Haaren und einer Cappi. "Das ist Georg und ich bin Gustav." stellte er sich und seinen Begleiter vor. "Hallo, ich bin Tom. Und das da ist mein Zwillingsbruder Bill!" sagte Tom und reichte den beiden die Hand. Bill tat es seinem Bruder gleich. "Wir.... also... Ihr..." stotterte Gustav. Tom guckte belustigt zu Bill und dann zu den beiden Jungs. Er fand es lustig, das Gustav so nervös war. "Ja? Sprech dich aus!" grinste Tom in seiner, wie immer, sehr direkten Art. "Ja also... wir finden eure Musik echt super. Ihr seid auch nicht so die typischen Normalos die onst in Magdeburg rumlaufen. Wir haben gesehn das ihr nur zu zweit seid und wir wollten Fragen, ob wir uns nicht zu einer Band zusammen schließen wollen." Begeistert von Gustav's Idee, sprang Bill auf und klatsche dabei in die Hände. Georg sah die Zwillings erwartungsvoll an. Bill und Tom tauschten einen einen kurzen Blick und nickten dann zustimmend, mit einem fetten Grinsen im Gesicht. "Was spielt ihr denn für Instrumente?" fragte Bill, nachdem sie sich wieder beruhigt hatten. "Also Gustav spielt Schlagzeug und ich spiele Bass" antwortete Georg. Wow, der Typ kann ja auch sprechen!
"Und wann und wo wollen wir uns treffen?" fragte Gustav. Er sah zu Georg. Dieser nickte nur. "Ich schlage vor, ihr kommt Morgen einfach zu mir!" meinte Georg. "Ok. Abgemacht! Sagt mal... wie alt seid ihr eigentlich?" fragte Tom, von dem man dachte, das er seine Stimme verloren hätte. " Georg ist 14 und ich bin 13. Und ihr?" "Wir sind 11!" sagten die Zwillinge wie aus einem Mund. "Wie bitte?! Ihr seid erst 11?" ungläubig starrten Georg und Gustav sie an. Dann fingen sie an zu lachen. Sie redeten noch ein bisschen und Geogr gab den beiden seine Adresse. Dann verabschiedeten sie sich.

"So hier müsste es sein.." meinte Tom. Er ging durch die Pforte zum Haus, und klingelte. "Georg öffnete die Tür. "Hey, da seid ihr ja endlich!" sagte er grinsend und bat die beiden herein. "Ja, tut mir leid... Aber Bill braucht immer so lange im Bad." Georg guckte etwas komisch, meinte dann aber doch, das sie in den Keller gehen sollten.

Der Keller war sehr groß. Es befanden sich dort 1 kleines Sofa, ein Sessel und ein kleiner Tisch. Außerdem waren dort 2 verstärker, eine E-gitarre, ein Bass, ein Schlagzeug und ein Mikro. Tom ließ sich aufs Sofa fallen und meinte: "Das ist ja richtig professionell hier!" "Ja, das gehört aber nicht alles uns. Nachher kommen noch zwei Jungs und holen den einen Verstärker, Die gitarre und das Mikro ab. Wir waren mal eine Band, aber das ging wegen eines Streites auseinander..." erzählte Gustav. "Achso. Naja also ich kann ja meine Gitarre mitbringen und Bill das Mikro. Is kein Problem" grinste Tom.
"Habt ihr denn auch Texte?" fragte Bill und kramte in seiner Tasch. "Gustav und Georg guckten etwas eingeschüchtert auf den Boden. "Ihr braucht euch doch nicht zu schämen!" lachte Tom "Bill hat seine Texte mitgebracht!" Glücklich sahen sie sich an und begannen zu Proben...




Kapitel 9

"Hey Bill, hier ist Gusti. Habt ihr nicht lust zu mir zu kommen? Wir können ja ein bisschen Party machen. Georg kommt auch." "Hi Gusti, ja klar kommen wir. Oder Tom?" fragend guckte Bill seinen Zwilling an. Dieser grinste nur , aber Bill wusste was er meinte. "Wann sollen wir denn bei dir sein?" "Hm... so gegen 19.00 wäre nicht schlecht. Und bringt Schlafzeug mit. Ihr könnt hier Pennen. Ersten braucht Gordon euch dann nicht abholen und zweitens könnn wir dann feiern so lange wir wollen. Ich hab Sturmfrei!" §Au ja! Das machen wir! Bis später!" "jo, ciao" sagte Gustav und legte auf. "Hopp Hopp Bruderherz. Pack deine Sachen. Wir ziehen um!" Entgeistert guckte Tom seinen Bruder an. Wegziehen? Warum das denn? Er wollte doch gar nicht wegziehen! Ihm gefällt es zu Hause. Aber wenn sein Bruder umziehen will, soll er es doch machen. - Aber alleine! "Ich will aber nicht umziehen" gab Tom zu antwort. Was war das denn jetzt? Wie Tom will nicht umziehen? Wovon redet er denn? "Was meinst du?" Bill sah seinen Bruder verwirrt an. "Na, du hast doch gerade gesagt das wir umziehen. Und das will ich nicht!" Plötzlich wusste Bill was er meinte. Er kugelte sich vor lachen auf dem Boden. Tom verstand das alles nicht. "Was ist denn nun wieder so lustig?" fragte er irritiert. "DU..Wir..." Bill konnte nicht mehr sprechen vor lachn. Nur mühsam meinte er: "Wir... ziehen doch nicht um! Wir können heute nur bei Gustav Schlafen...!" Aufeinmal musste auch Tom anfangen zu lachen. Wie ist er auch nur darauf gekommen das Bill auszeihn will...?

"Oh hallo Bill. Da bist du ja endlich. Aber wo hast du denn Tom gelassen?" Georg sah Bill an. Neben ihm standen 2 aufeinander gehäufte Koffer. Wahrscheinlich wusste Bill mal wieder nicht, was er anziehen sollte. Plötzlich fingen die Koffer an zu sprechen. "Hi Georg...!" sprachen sie genervt und etwas aus der Puste. "Ähm... Hi!" stotterte Georg. "Was für ein Koffer bist du, das du sprechen kannst?!" Georg besah den haufen noch einmal, und musste feststellen das die Koppfer 2 Beine hatten. Etwas zaghaft nahm er den oberen Koffer runtr und sah Tom ins Gesicht. Dieser konnte sich vor lachen nicht mehr halten und ließ mden Koffer fallen. "Na Georg? Haste dich gut mit dem Koffer unterhalten?!" Bill schaute Georg Kopfschüttelnt an. Typisch... Er dachte immer gleich das etwas niht mit rechten dingen zuging. Nachdem Tom sich wieder gefasst hatte, nahm er den Koffer und ging ins Haus. Georg und Bill folgen ihm.

"Wer kommt denn noch?" fragte Bill nachdem er Gustav begrüßt hatte. "Niemand, Ich dachte, wir machen einfach mal ein bisschen was zusammen. So als Band." entgegnete Gustav mit einem grinsen. Gustav hatte recht. Das haben sie noch nie gemacht. Sie waren jetzt schon seid 4 Wochen eine Band. Und schon jetzt konnte man sagen, das sie perfekt aufeinander eingespielt waren und vielleicht auch schon beste Freunde. "Lass mal DVD gucken..." meinte Tom, während er sich den DVD bestand von Gustav ansah." Welche denn?" fragte Bill abwesend, da er seine Finger begutachtete. Die Nägel müssten auch mal wieder Lackiert werden. "Wie wäre es mit: Jeepers Creepers 1+ 2? Oder The Ring? Die Filme sind lustig!" sagte Tom begeistert. "Lustig? Das sind Horrorfilme du Dumpfbacke. Außerdem sind die erst ab 16." sagte Bill. Er hasste solche Filme. "Ach du hast doch nur Angst brüderchen!" zog Tom seinen Zwilling auf. "Ich werde dich schon Beschützen." fügte er mit einem grinsen hinzu. Nach einigem hin und her einigten sie sich auf den Film: The Ring. Der war alles andere als lustig. Das merkte Bill schon am anfang. Währnd die 3 Jungs gebannt auf den Flimmerkasten starrten, versteckte Bill sich hinter einem Kissen. Tom bemerkte das sein Bruder wirklih angst ahhte, und legte einen Arm um ihn. Schon fühlte sich Bill besser. Sicher und geborgen. Während er so in Toms Arm lag, schlief er langsam ein...




Kapitel 10

"Guten Morgen Bill. Du musst aufstehen, sonst kommst du noch zu spät zur Schule!" Simone zog die Vorhänge auf, und blickte ihren Jüngsten an. Dieser gab nur ein paar undefinierbare laute von sich und drehte sich wieder um. 5 Minuten später wäre er fast an Atemnot gestorben. Sein großer, 10 minuten älterer Bruder, sprang mit einem Satz auf seinen Zwilling drauf. "Man du Penner, lass mich! Ich hab kein Bock auf Schule... Ich bin Müde..." "Dir auch einen wunderschönen guten Morgen Kleiner!" sagte Tom fröhlich und musste bei dem anblick von Bill grinsen. Sein Bruder hatte total zerzauste haare die in alle Himmelsrichtungen abstanden und der Kajal war über das ganze Gesicht verteilt. Tom versuchte Bill die Decke wegzuziehen was auch klappte - allerdings hat Tom so kräftig gezogen, das er mit voller Wucht hinknallte. Obwohl Bill noch viel zu müde war, musste er lachen.

Eine Stunde später war Bill frisch "geputzt" in der Küche und biss von seinem Brötchen ab. "Was liegt denn heute so in der Schule an?" fragte Simone, während sie ihren Kaffee umrührte. "Nix besonderes... Wir schreiben heute nur ne Mathearbeit!" "Ach... ne Mathearbeit? Habt ihr denn auch gelernt?" Sie sah ihre Jungs fragend an. "Ähm... ja klar haben wir das!" log Bill. Sie hatten nicht gelernt. Sie haben lieber mit Georg und Gustav gefeiert. Aber das musste ihre Mutter ja nicht wissen. "Gut... dann schreibt iht bestimmt mindestens eine 2!" stellte Simone fest. Entgeistert guckten Die Beiden ihre Mutter an. "Oh... Hm... Ja klar machen wir das." sagte Tom und stand auf. Bill folgte seinem Bruder, zog sich Schuhe und Jacke an, und verließ mit Tom zusammen das Haus.

In der Mathearbeit kam zum Glück nur das dran, was Bill und Tom glücklicher Weise immer mal so im Unterricht aufgeschnappt hatten. Sie hörten nämlich nie zu. Sie redeten lieber über Gott und die Welt.

Der rest des Schultags ging so zu wie immer. Bill und Tom mussten Sprüche wie "Was wollt ihr Mädchen denn im Jungenklo?" oder "Ach... da sind ja die Schwuchtelzwillinge wieder" über sich ergehen lassen. Tom nahm es mittlerweile mit Humor. Bill dagegen machte es meistens ganz schön fertig. Er fragte sich, warum sie ao abgestepelt wurden. Schließlih kannte sie keiner richtig. Keiner bis auf Andreas. Andreas ist der beste Freund der Twins und immer für sie da. Schon seid dem Sandkasten gehen sie zusammen durch Dick und Dünn. Die Zwillinge sind froh, einen Freund wie Andreas zu haben.

Am Nachmittag probten die 4 Jungs wieder. Am Wochenende würden sie ihren ersten Auftritt zu viert haben. Sie waren schon sehr aufgeregt! "Was wollen wir denn am Wochenende spielen?" fragte >Georg in die Runde. "Weiß nich" entgegnete Bill. "Vielleicht 'Grauer Alltag'?" "Gute Idee," meinte nun auch Gustav. Sie probten noch ein paar Stunden weiter und als sie zu Müde wuden, gingen sie nach Hause. Schließlich war morgen wieder Schule. Wenn Bill und Tom gewusst hätten was auf sie zu kommt, hätten sie den Tag bestimmt lieber verschlafen...






"Bill! Tom! Ruhe jetzt! Sofort!" brüllte Herr Schmidt, der Klassenlehrer, die beiden Jungs an. Die beiden sahen etwas erschreckt auf, sahen sich an, und plapperten munter weiter, als wenn diese aufforderung nicht an sie gewesen wäre. "Morgen ist der Gig! Das wird so hammer! Meinst du da sind viele leute?" fragte Tom seinen Bruder etwas lauter, da er seien Lehrer endgültig auf die Palme bringen wollte. "Keine ahnung Bruderherz... Aber cool wirds aufjedenfall und..." doch weiter kam er nicht, da Herr Schmidt sich vor den beiden aufgebäumt hatte. "Sie sehen aus wie ne überreife Tpmate Herr Schmidt. Ich weiß nicht.. Kann mir nicht vorstellen das das so gut ist, wenn sie sich so aufregen..." sagte Tom gespielt ernst. Er musste sich heftigst ein lachen unterdrücken. Bill gelang dies nicht. Er musste einfach lachen. Das hätte er aber lieber nicht tun sollen... "Es reiiiiiiiiicht!" brüllte der Lehrer so laut, das man angst haben musste das ihm die Stimmbänder rausfliegen. "Pass auf Bill," nuschelte Tom "wenn ich ihm jetzt ne Nadel in die Wange stecke dann platzt er!" Bill musste heftigst lachen und flog vom Stuhl. "So..." sagte Herr Schmidt aufeinmal merkwürdig ruhig. "Ihr beide kommt jetzt mit mir zur Schulleitung. Euer verhalten dulde ich nicht länger. Abmarsch!" "Tragen sie uns... Von alleine gehe ich bestimmt nicht! Sie labern uns doch auch die ganze Zeit voll... und wenn wir keinen Bock haben ihnen zuzuhören, müssen wir uns eben unterhalten. Ist das so schlimm?!" fragte Bill, nachdem er sich von den Lachanfall wieder beruhigt hat. Diesmal war es Tom, der das lachen nicht unterdrücken konnte. "Los jett! Sonst Prügel ich euch raus!" Meinte Herr Schmidt immernoch erschreckend ruhig. Total überrumpelt von der Rektion standen die Twins auf, und verließen mit ihrem Lehrer den Raum.

"Bill! Tom! Kommt doch rein!" rief der Direx den beiden zu. Die Brüder mochten ihren Schulleiter. Die beiden sind regelmäßig bei ihm. So... alle 2 Tage. Und immer drückte der Direx noch ein Auge zu. Aber heute, sollte alles anders werden...

"Man kommt gegen euch Kaulitz' brüder einfach nicht mehr an.." begann der Leiter das Gespräch. Deswegen habe ich jetzt eine Nachricht für euch, die euch bestimmt nicht gefallen wird. Fragend sahen die Z>willinge sich an. Was wollte der Direx machen? Sie von der Schule werfen? Sie vom Unterricht ausschließen? Nein schlimmer! "Ich werde euch ab heute in getrennte Klassen stecken!" RUMMS! Das hat gesessen! Damit haben die beiden nicht gerechnet. "G-g-g-getrennte Klassen?" dtotterten Bill und Tom verstört. "Das können sie doch nicht machen! Wir sind doch Brüder! Sie können uns nicht so einfach trennen!" langsam wurde Tom wütend. Was fiel dem denn ein? Ihn und seinen Bruder trennen... Tzä... "Bill du gehst ab heute in die 7a und Tom in die 7b! Ich hab schon mit den Kindern dort geredet. Sie freuen sich auf euch!" Geknickt verließen die Jungs das Büro. Wenn der Direx wüsste, was er den beiden damit angetan hat...






Am nächsten Tag kurz vor der Schule:

"Man ey... ich will nicht in 'ne andere Klasse! Das ist doch mal voll beschissen ey!" schimpfte Tom vor sich hin. "Jetzt können wir die Lehrer nicht mehr zur Weißglut bringen..." jammerte Bill traurig. Er sah zu seinem Bruder. Dann fasste er einen Entschluss. "Wir werden die Lehrer dann eben einzeln fertig machen. Damit sie kapieren das es eine schlimme Entscheidung war, uns zu trennen. Wenigstens sind wir in den neuen Klassen willkommen..." Bill und Tom mussten grinsen. Vielleicht würde es ja alles gar nicht sooooo schlimm werden.

Mittlerweile haben die Brüder das Schulgebäude erreicht. Sie betraten es, und gingen hoch zu ihren Klassen. Wie sie erleichtert feststellten, lagen ihre Klassen direkt nebeneinander. Aus den beiden Klassen kamen viele laute Stimmen. Tom nahm seinen "kleinen" Bruder in den Arm und sagte aufmunternd: "Halt die Ohren steif, Kleiner!". Dann wendete Bill sich ab und ging zu seiner Klasse.

Währenddessen bei Tom:

In dem Augenblick wo Tom die Klasse betrat wurde es mucksmäuschen still. Verwundert blickte er sich um, und sah in lauter Gesichter, die verächtlich grinsten. "Hey, ich bin Kai!" sagte ein großer blonder Junge. "Und du bist DIE neue oder?!" Die Klasse brach ich schallendes Gelächter aus. "Wie bitte?" fragte Tom, wobei er seine Wut unterdrücken musste. "Schwerhörig biste auch noch?" warf nun ein kleines, zierliches Mädchen ein. Wenn es kein Mädchen wäre, hätte Tom seine beherrschung verloren und wäre auf sie losgegangen. Er funkelte seine neue Klasse böse an. //Und die sollen sich gefreut haben das ich hier hin komme? Das ich nicht lache!// In dem moment kam der Lehrer in die Klasse, stellte Tom kurz vor und meinte:" Du kannst dich dahinten neben Kai setzen!" und deutete auf einen Platz in der hintersten Ecke. Wiederwillig ging Tom zu seinem Platz. Er spürte, wie die gehässigen Blicke der anderen, sich regelrecht in seinen Rücken bohrten. Tom setzte sich und in dem Moment fing Kai an zu grinsen. Gleich darauf merkte Tom auch warum: er hatte sich mitten auf den triefenden Tafelschwamm gesetzt! Tom kochte vor Wut. Aber dennoch ließ er sich nichts anmerken und beteiligte sich auch am Unterricht. //Das werden sie mir Büßen! Diese kleinen Mistkinder glauben wohl ds sie gegen mich eine Chance hätten! Tzä... Die werden noch ihr blaues Wunder erleben! Ich hoffe nur, für die neuen Mitschüler von Bill, das sie ihn in ruhe lassen. Denn sonst werden sie sich wünschen nie geboren zu sein!//







Leider half das hoffen von Tom nichts. Seinem Bruder erging es nämlich genauso. Nein! Das stimmt nicht! Es war schlimmer... Viel schlimmer!

"Ach, da ist der Spinner ja endlich! Ooch... Wurdest du von deiner Schwester getrennt? Das tut mir aber leid für dich!" sagte ein Tp in Bills neuer Klasse. Er schien dort der "Boss" zu sein, denn die gesamte Klasse stand hinter ihm! Was Bill nicht bemerkte war, das hinter ihm auch noch ein etwas kräftigerer Typ stand. Mit einem Ruck riß dieser Bills Ranzen weg, und schüttete ihn aus. Als wenn das nicht genaug wäre, nahm er noch Bills Cola und schüttete sie auf die Schulsachen. "Ich hoffe wir haben uns deutlich genaug ausgedrückt! Mit so was wie dir wollen wir nichts zu tun haben!" sagte der "Boss" und schubste Bill beiseite, um zu seinem Platz zu kommen. Bill konnte es nicht glauben. Wie konnte man nur so gemein sein? Hatte er ihnen etwas getan? Nein! Kannten sie ihn? Nein! Bill hat schon oft zu spüren bekommen, das er allein schon wegen seinem Auftreten nicht gemocht wird. Er trug nun mal zerschlissene Jeans, Enge T-Shirts und Schwarzen Nagellack. Außerdem hatte er dunkle Harre (kein Schwarz) mit roten Strähnen. Aber war er deshalb gleich ein aussenseiter? Weil er anders sein wollte? Weil er es liebte, etwas besonderes zu sein? Leider ja.

Durch die Stimme seines Lehrers, wurde Bill aus seinen gedanken gerissen. "Was ist denn hier passiert?" fragend, und etwas geschockt sah Herr Neutzner ihn an. Bill sah den "Boss" an. Dieser warf ihm nur einen Drohenden Blick zu. "Ich... ähm..." stotterte Bill. Er wusste, wenn er jetzt etwas falsches sagte, würde es schlimme Konsequenzen für ihn haben. "Mir ist die Tasche aus der Hand gefallen und die Flasche ist geplatzt!" log Bill etwas kleinlaut. "Nagut," entgegnete der Lehrer "Dann wisch es auf, und setz dich zu Tobi!" Er zeigte zu einem, großen schlanken Typen mit hochgegelten Haaren. Gesagt, getan. Bill raffte seine Sachen zusammen und wischte die Cola auf. Dann setzte er sich zu Tobi. "Hi, ich bin Tobi!" sagte dieser und lächelte aufmunternd. "Hi..." Bill lächelte gequält zurück. "Wer ich bin, weißt du ja..." meinte Bill. Man konnte eine spur frust und traurigkeit in seiner Stimme erkennen.

Der restliche Schultag verlief für Bill und Tom, ohne weitere zwischenfälle. Bill freundete sich schnell mit Tobi an, und Tom mit Constantin, ein Junge aus seiner Klasse. In der Pause trafen sich die Geschwister und stellten sich gegenseitig die neuen Freunde vor. Schnell wurde aus ihnen eine Clique.

-Ding Dang Dong-
Endlich! Der erste Schultag ohne Tom war überstanden! Bill wollte gerade die Klasse verlassen da kam ihm der "Boss", sein Name war üringens Kevin, Entgegen. "Dein glück das du heute Morgen nichts falsches gesagt hast! Pass auf das es so bleibt. Sonst wirst du es noch schwerer haben, als du es eh haben wirst!" Mit diesen Worten drehten Kevin sich um und ging. Zurück blieb ein verstörter Bill. Was sollte er jetzt tun? So tun, als wenn dieses Gespräch nie stttgefunden hätte? Es einfach ignoieren? Aber was würde dann geschehen? "Hey Bruderherz. Huhu! Jemand zu hause?" Tom fuchtelte mit seiner Hand vor Bills Gesicht herum? "Was?" meinte Bill sichtlich erschrocke. "Man. Hast du ein Gespent gesehn oder warum guckst du so blöd?" Tom versuchte den Blick seines Bruders zu deuten. Aber es gelang ihm nicht. "Ähm ne... ist egal. Komm wir gehen!" Und schon schleifte Bill seinen Zwilling hinter sich her. Zusammen mit Constantin und Tobi gingen sie zum Bus. Dort verabschiedeten sie sich, und die Zwillinge stiegen ein. Tom beobachtete seinen Bruder lange. Bill war total abwesend und starrte die ganze Zeit aus dem Fenster. Was war nur los mit ihm? Hatte er auch stress? Tom würde ihn aufjedenfall nachher fragen.

Sie stiegen aus dem Bus, und gingen nach hause....






"Na Jungs? Wie war der Schultag, so... getrennt?" fragte Simone, nachdem Bill die Haustür geschlossen hatte. "Super...!" sagte Bill etwas traurig und ging hoch in sein Zimmer. Dort stellte er seine Tasche ab und schaltete die Stereoanlage ein. Er hörte "Sad But True" von Metallica. Das tat er immer wenn es ihm schlecht ging, oder er nachdenken wollte. Tom, der noch kurz etwas gegessen hat, wollte gerade in sein Zimmer gehen, als er das Lied hörte, welches Bill anhatte. er wusste, das sein Bruder es nur in bestimmten Momenten hörte. Schon wieder fing er an, sich Sorgen zu machen. Ob er es hörte weil Bill Probleme in der neuen Klasse hatte? Oder weil er Liebeskummer hatte? Nach kurzem Zögern, klopfte Tom an die Tür seines Zwillings. Doch nichts geschah. Er klopfte nocheinmal. Diesmal lauter. Ein tonloses "Herein!" brachte ihn dazu, die Tür zu öffnen und das Zimmer zu betreten.

Bill saß auf seiner Fensterbank, und guckte raus. Es hatte begonnen zu regnen. Es passte super zu seiner momentanen Stimmungslage. Er merte, wie sein Zwilling zu ihm herantrat und ihn musterte. *was will er von mir? Mich fragen was mit mir los ist? Ich kann es ihm nicht sagen. Entweder wird er ausrasten und sagen, das er sie alle zusammenschlagen will, oder... ja. Was oder? Was würde er sonst sagen? Das ich mich nicht so anstellen sollte?* Bill wurde durch die sanfte Stimme seines Bruders, aus den Gedanken gerissen.

"Bill..?" fragte Tom vorsichtig. "Bill, was ist los mit dir? Du wirkst so... traurig. Wir haben doch sonst über alles geredet. Bitte sag es mir. Ich mache mir Sorgen!" traurig sah Tom seinen Bruder an. Er hoffte, das Bill ihm alles sagen würde. Wie er sich fühlte. Was los war. "Es... es ist nichts..." entgegnete Bill, wich den Blicken seines Bruders aber aus. er wusste, dass wenn er ihm in die Augen sah, Tom sofort wüsste das er gelogen hat. "Aber... mit dir stimmt etwas nicht Tom. Ist es wegen der neuen Klasse?" WUMM! Volltreffer! Das Bill auch immer ins Schwarze treffen mmusste. *Soll ich es ihm sagen? Ihm alles erzählen? Ich meine.. wir haben uns immer alles Erzählt... Allerdings, wie hört es sich an, wenn ich, Tom der Macho, aufeinmal sage, das ich mich von so einem deppen einschüchtern lasse? Würde Bill es verstehen? Ja, er würde!*
"Du hast recht... es ist wegen der neuen Klasse! Sie mögen m ich nicht. Sie dissen mich. Nennen mich Mädchen und sowas..." Tom erzählte seinem Bruder alles was heute passiert war. Als er fertig war, fühlte er sich erleichtert. Aufeinmal sprang Bill auf. Seine Augen funkelten böse. !Na warte, denen werde ich es zeigen! Meinen Bruder dissen... Tzä! Wo kommen wir denn dahin?! Das gibts doch nicht!" Tom musste lächeln. Bill würde alles für Tom Tun. Und Tom alles für Bill. Das war schon immer so. Sie haben sich immer gegenseitig Beschützt und in Schutz genommen. Und genau das, machte sie zusammen so unglaublich Stark.

Sie redeten noch eine Weile, worauf Bill immer darauf bedacht war, Tom nichts von seinen Erlebnissen zu erzählen. Nach ca. 3 Stunden ging Tom in sein Zimmer und sie machtn Hausaufgaben. Zum ersten mal, machten sie sie getrennt. es war ungewohnt. Und schwer. Sonst hatten sie sich immer gegenseitig geholfen... und jetzt...?

Am Abend haben sie sich bei Tom im Zimmer noch DVD's angeguckt und ein bisschen Texte geschrieben. Um 00.00 sagten sie sich gute Nacht, und gingen ins Bett.






Zusammenfassung der letzten 3 Monate:



Mittlerweile sind 3 Monate vergangen. Tom kommt besser mit den Leuten seiner Klasse zurecht. Besser gesagt, er hatte nichts mit ihm zu tun... Nur mit Constantin. Dieser war mittlerweile sein bester Freund geworden (neben Bill natürlich). Sie machten viel Mist zusammen und Constantin kam auch oft mit zu den Gigs. Er fand die Musik echt klasse und hoffte insgeheim, das die Jungs später mal berühmt sein würden...

Gustav hat in diesen 3 Monaten seine jetzige (erste!) Freundin kennengelernt und ist super Glücklich mit ihr. Ihr Name ist Isabell, sie ist 13 Jahre alt und hat schwarze, schulter lange Haare.

Bei Georg ist nichts neues passiert... Er hatte zwar auch eine Freundin zwischendurch, aber die hat nach kurzer Zeit wieder Schluss gemacht, weil er ihr zu Schüchtern war. Deswegen war er auch nicht so gut drauf, da er immer aus dem Selben Grund verlassen wurde: Schüchternheit!

Bill.... hm... Er hatte es immernoch sehr schwer. Kevin machte ihn runter wo er nur konnte, und dadurch das er eine "höhere Position" in der Klasse hatte, waren alle gegen Bill. Alle bis auf Tobi. Er unterstützte ihn wo er nur konnte. Hatte immer ein offenes Ohr für ihn, da Bill sich nicht traute mit Tom zu reden. Noch nicht... Doch das sollte sich bald ändern...
Außerdem hatte Bill eine neue Frise: Einen Igellook mit Strähne im Gesicht, Augen schwarz und dunkle Klamotten. Er viel eben gerne auf.

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Weiter:


"Bill? Kann ich reinkommen?" fragte Tom, nachdem er an Bills Zimmertür geklopft hatte. "Ja klar!" rief Bill und schon stand Tom im Zimmer. Bill musterte seinen Bruder. Sie waren total unterschiedlich und trotzdem gleich. Tom trug weite Hip-Hopper Klamotten, (Geile ^^) Caps und Schweißbänder. Außerdem hatte er Rasta-Zöpfe, bei denen er echt Eitel war. Bill selber war das ganze gegenteil. Er Kleidete sich gern dunkel, Schminkte sich die Augen schwarz, trug schwarzen Nagellack, und hatte die Haare Kurz und hochgegelt. Wie ein Igel. Allerdings hatte er eine dicke schwarze (welche Farbe auch sonst) Strähne über dem linken Auge, die ihm bis zur Nase langte. Bill musste schmunzeln.

"Ähm... Bill? Ich will dich ja nur ungerne bei deinen... ähm... naja... Warum guckst du mich so komisch an?!" fragte Tom, etwas verwirrt über die Blicke seines Bruders. "Oh nein... hab ich Flecken in der Hose? oder im Shirt? Oder schlimmer: sitzen meine Dreads nicht?" Wie ein aufgescheuhtes Huhn, total panisch, lief Tom in Bills Zimmer umher und suchte einen Spiegel. Er gebutachtete kritisch jeden quadrat centimeter seiner Klamotten. Erleichtert drehte er sich wieder zu Bill, der schon halb tot vor lachen auf dem Boden lag. TOm warf ein Kissen nach seinem Bruder, der es auch promp im Gesicht kleben hatte. Total perplex über seinen Treffer merkte er gar nicht, das Bill zurück geworfen hatte und seinen Zwilling so unglücklich traf, das er auf seine 4 Buchstaben knallte. Es war ein dumpfes Knallgeräusch zu hören und dann ein "Aua!". Stille. Plötzlich vernahm Bill ein leises glucksen und schaute über sein Bett, da Tom auf der anderen Seite davon lag. Zuerst dachte Bill, das sein Bruder wegen den treffer lachte. Aber da ahtte er sich getäuscht. Als er nämlih genauer hinsah, bemerkte er, das Tom mit der Tagesdecke von Bill flirtete. Sie musste Tom so im Gesicht hängen, das er das dringende Bedürfnis hatte, zu lachen. Bill bekam langsam angst um seinen Bruder. War er nicht mehr ganz bei trost? War das alles seine Schuld? Und wieder hing er seinen Gedanken nach, während Tom immernoch giggelnd unter der Decke lag...

1/2 std. später:

"Du, Bill, das ich eigentlich vorhin fragen wollte: Haste Bock mit in die 'Stadt' zu kommen? Ein bisschen Shoppen... Brauch neue Klamotten!" "Aber immer doch Bruderherz!" meinte Bill und schnappte sich Geld, Handy und Jacke. Zusammen liefen sie zu Busse.

In Magdeburg verschwanden sie erstmal bei Aldi, da Bill neues Haarspray brauchte. Dann musste er noch einen neuen Kajal haben und Klamotten natürlich. Tom sah seinem Bruder amüsiert zu, wie er sich durch die Schminke kämpfte. "Zum Glück brauche ich soetwas nicht" meinte Tom und blickte seinen Bruder belustigt an. "Haste was gegen meinem Style?" fragte dieser etws Zickig. "Nein, im Gegenteil. Ich bewundere dich und bin stolz auf dich. Ih würde mich nicht trauen, mich zu schminken." sagte Tom mit einem lächeln in knuffte Bill in die Seite.

Viele Stunden und Hunderte Läden päter, Tom hat 2 neue Baggys, und Caps, machten sie sich auf den Weg zur Strandbar an der Elbe. Sie kauften sich jewils 2 Red Bull und verzogen sich dann in die Strandkörbe. Sie redeten über Gott und die Welt bis Bill eine bekannte Stimme vernahm...

"Achne, da ist du Scheuchtel ja wieder! Oh... sogar mit Schwester!" Kevin. Der hatte Bill gerade noch gefehlt. Gekonnt ignorierte er die blöden Sprüche, bis Tom sich dazwischn drängelte. "Ey du Erbsenhirn! Lass meinen Bruder in Ruhe, ok?" ärgerlich baute Tom sich vor Kevin auf. Dieser guckte leicht irritiert, doch schon bald hatte er sich wieder gefangen. "Oh Bella, werd mal nicht ausfallend hier. das gehört sich nicht für eine Dame!" entgegnete er gespielt freundlich. "Ich geb dir gleich Dame!" schrie Tom und stürzte sich auf ihn. Tom wollte gerade zuschlagen, da spürte er einen stechenden Schmerz in der Nase und spürte wie eine warme Flüssigkeit, über sein Gesicht floss.




"Oh mein Gott! Tom! Alles ok?" Bill konnte noch gar nicht glauben was da gerade geschehen war. Doch! Tom hatte ihn beschützt. Er hatte für ihn, einen heftigen Schlag in kauf genommen. Bill musste unwillkürlich lächeln. Er sah seinen Bruder an. Toms Auge war etwas geschwollen und seine Nase blutete noch immer.
"Hallo, Tom. Alles klar?" Tom erwachte wieder aus seiner Starre und funkelte Kevin böse an. Mit einem provozierenden lächeln meinte Tom: " Wow! Ich wusste gar nicht das Erbsenhirne so einen kräftigen Schlag drauf haben! Na los! Hau zu! Aber nicht meinen Bruder, verstanden? Schlag mich, aber nicht ihn!"

*oh Man.... Ich muss echt nen Knall haben! Warum mach ich das eigentlich? Warum lasse ich mich hier vermöbeln? Wegen Bill! Ich könnte es nicht ertragen, wenn jemand ihm ein Haar krümmen würde. Es würde mich genauso verletzen wie ihn. Wenn nicht sogar noch mehr. Schließlich bin ich der Ältere von uns beiden. Ich muss ihn beschützen. Das war schon immer so. Außerdem bedeutet er mir zu viel... Er ist mein Bruder. Mein Zwilling. Meine zweite Hälfte...*

Tom hatte gar nicht bemerkt das Kevin schon wieder die Faust gehoben hatte. Er holte aus und...






„Sag mal hast du sie noch alle?! Warum schlägst du ihn? Was hat er dir getan?!“ sagte ein aufberachter, sehr wütender Georg und postierte sich direkt vor Kevin. Gustav, der gerade mit Georg gekommen war, ging zu Tom und „verarztete“ ihn so gut es ging. „Ich hab dich etwas gefragt!“ meinte Georg immer noch sehr sauer. „Es hat keiner ein Recht dazu, meine Freunde zu schlagen. Ist das klar?! Und jetzt sag mir den Grund für dein... unsittliches (omg xD ^^) Verhalten!“ Georgs Augen funkelten. Kevin wurde mit jedem Wort das Georg sagte, kleiner. Naja, verständlich war dies ja. Schließlich war Georg 2 Jahre älter, 1 Kopf größer und vor allem stärker. „Ich...ich.... sie... wir...“ stotterte Kevin vor sich hin. Langsam bekam er echt Angst vor Georg. Mittlerweile stand auch Gustav dabei und funkelte genauso Böse., was Kevin nicht gerade ermutigte. Die 2 G’s warfen sich virlsagende Blicke zu und wollten gerade auf den Schläger losgehen, da richtete Kevin sich ruckartig auf, setzte ein Selbstbewusstes Grinsen auf und fing an zu sprechen. „Das war reine Notwehr! Das Mädchen da wollte auf mich losgehen. Ich weiß, man schlägt keine Mädchen, aber...“ „Halt-Den-Mund!“ schrie Gustav, der bei jedem Wort von Kevin wütender wurde. In erschreckend ruhigem Ton fuhr er fort:
„Glaubst du, du kannst einen Menschen schlagen oder Beleidigen, nur weil er nicht so ist wie du? Weil er anders ist als andere? Weil er eine andere Frisur trägt, oder andere Klamotten? Wenn du das wirklich glaubst, dann bist du erbärmlich. Erbärmlich und dumm. Mit Leuten wie dir habe ich echt Mitleid. Wenn du so surchs Leben gehst dann wirst du es nie zu etwas bringen. (...)“ Während Gustav so redete sah Kevin ihn nur komisch an. //Wat will der von mir?!// fragte er sich. Plötzlich meinte Georg: „Sag mal, dich kenn ich doch! Du bist doch der broder von Malte. Klar Malte Summerer. Kevins Gesicht wurde bleich. „W-Woher kennst du Malte?“ fragte er sichtlich erschrocken. „Er geht in meine Klasse!“ sagte Georg triumphierend. „Bitte! Bitte sag ihm nicht von dem ganzen ok? Bitte er bringt mich um! Er hasst mich... Er verprügelt mich.... Jeden Tag... Bitte!“ verzweifelt guckte er Georg an. Mit dieser reaktion hat er nicht gerechnet. „Nun gut. Es liegt an dir. Du lässt die Zwillinge in Ruhe und ich halte dicht! Wenn nicht... dann ist es dein Problem... Aber ich werde noch mal mit Malte reden. Er kann dich doch nicht verprügeln!“ „Danke...“ sagte Kevin und sah beschämt zu Boden. Er ging zu Tom und Bill und entschuldigte sich für alles. Dann ging er nach Hause. Auch die 4 Jungs gingen. Aber sie gingen zum Proberaum um zu Proben.



Am Abend saß Bill noch in seinem Zimmer und dachte nach. Der gnze Tag lief noch einmal vor ihm ab. Wie er Tom angesehen hatte, wie sie in die Stadt gefahren sind, Shoppen waren, und gelabert haben. Zu guter letzt auch noch die Szene mit Kevin. //Tom war vorhin so süß. Wie er mich beschützt hat und verteidigt. Nur wegen mir, hat er eine blutige Nase... Wie cute er ist wenn er sich aufregt.... Dann kräuselt sich seine Nase immer so süß... STOP! Was denke ich da? Das hat er doch schon immer gemacht. Das ist doch nichts neues... Aber warum fällt mir das erst jetzt ein...?// Bill dachte noch eine Weile nach. Bis er wieder zu Kevin kam. Dieser hatte sich zwar entschuldigt, aber das heißt nicht, das Bill jetzt seine ruhe hat. Schließlich war Kevin nur einer von vielen, der ihm das Leben schwer gemacht hat. //Ich kenne viele Leute, aber es sind nicht alles meine Freunde. Aber die die ich habe, sind immer für mich da. Das haben sie ja heute bewiesen!// dachte Bil. Er holte sein Buch raus, wo er die neuen Songs reinschrieb und fing an, die Idee die er gerade hatte, zu verwirklichen.

Strophe:
Du bist das was ich nicht sein will
Du wärst lieber tot als bill
Leck’ mich doch
Danke ist nicht nötig

Keine ahnung was es ist
Was mich anpisst, wenn du da bist
Arschgesicht – nimm das nicht persönlich
Bridge:
ich rede nicht so'n scheiß wie du
steh' nicht auf die gleichen bands wie du
das ist ok für mich
aber tu mit nur diesen einen gefallen
Refrain:
bitte lass uns keine freunde bleiben
it mir lieber wir können uns nicht leiden
niemals einer meinung sein
ist besser als sich anzuschleimen
lass uns lieber keine freunde bleiben
Bridge 2:
das ist ok für dich-oder nicht
ohne typen wie du und mich
wär's doch langweilig
Strophe:

jeden tag muss ich dich seh'n-
und die anderen die dich verstehe'n
du bist der geilste unter den vollidioten
nietenketten und tattoo-
mami lässt das alles zu
dafür trägst du papies lange unterhosen
Bridge:
ich trage nicht so'n scheiß wie du
steh' nicht auf die gleichen frauen wie du
das ist ok für mich
aber tu mit nur diesen einen gefallen
Refrain:
bitte lass uns keine freunde bleiben
it mir lieber wir können uns nicht leiden
niemals einer meinung sein
ist besser als sich anzuschleimen
lass uns lieber keine freunde bleiben
Bridge 2:
das ist doch ok für dich-oder nicht
ohne typen wie dich und michwär'S doch langweilig
tu mal nicht so nett sonst kriegst du richtig
ich hätt' da noch'n gut gemeinten rat an dich...

Refrain:

bitte lass uns keine freunde bleiben
it mir lieber wir können uns nicht leiden
niemals einer meinung sein
ist besser als sich anzuschleimen
lass uns lieber keine freunde bleiben





Als er den Text fertig hatte las er ihn noch einmal durch. Ja, genau so dachte Bill. Es war ihm egal was andere von ihm dachten. Er wusste wer er wirklich war.

Später ging er noch zu Tom um zu gucken wie es ihm ging. Bill klopfte an. „Tom? Kann ich rein kommen?“ „Jo!“ meinte Tom und sein Zwilling betrat den Raum. „Hey, wie geht’s deiner Nase?“ fragte Bill und trat näher an ihn ran. „Ganz gut“ meinte Tom und hielt Bill demonstrativ die Nase hin. „Die ist ein bisschen blau“ bemerkte Bill und bekam ein schlechtes gewissen. „Tut mir leid... Das wollte ich nicht. Das ist nur meine Schuld.“Bill setzte sich zu Tom aufs Bett und starrte auf den Boden. „Hey Bill, hör mir mal zu. Das ist nicht deine Schuld. Schließlich bin ich ja auf Kevin losgegangen. Du hast da ganz ruhig gesessen, was ich gar nicht verstahen kann. Ich wäre schon längst ausgetickt!“ „Das hab ich gesehen“ grinste Bill. „Aber wenn ich ehrlich bin habe ich angst vor Kevin. Hast ja gemerkt was passiert wenn er zu Schlägt. Das tut weh, und noch mal..“ „Was noch mal? Hat er dich geschlagen? Bill, hat er dich geschlagen?“ fragte Tom aufgebracht. Man konnte spüren das die Wut auf Kevin wieder zunahm. „Nein hat er nicht. Ich hab das nur von ein paar Leuten gehört“ entgennete Bill. Tom nahm seinen Bruder in den Arm. „Du brauchst keine Angst zu haben. Ich bin doch da. Ich beschütze dich, egal was passiert.“ Tom drückte seinen Bruder fester an sich. Plötzlich schrie Bill auf: „ Aua!“






Tom sah seinen Bruder entgeistert an. „Was ist denn los? Hab ich dir weh getan?“ „Ne ne, ist schon ok. Hab nur ein paar Probleme mit dem Rücken.“ Entgegnete Bill, mied es aber Tom in die Augen zu sehen. Dieser beließ es auch dabei. „Danke.“ Sagte Bill. Tom sah ihn fragend an. „Wofür?“ fragte er verwirrt. „Dafür, das du immer für mich da bist. Das du immer zu mir stehst. Weißt du, ich zeige es nicht gerne, aber die Sprüche der anderen verletzen mich. Warum mögen sie mich nicht so wie ich bin? Weil ich nicht so aussehe wie sie und meinen eigenen Stil habe? Sie denken nur weil ich dunkle Klamotten trage, bin ich böse. Aber das stimmt nicht. Sie sind so primitiv. Wollen mich nicht richtig kennenlernen. Ich versteh es einfach nicht.“ Traurig ließ Bill sich rückwärts auf sein Bett fallen und verschränkte die arme hinter seinem Kopf. Tom sah seinen Bruder mitleidig an. Er war ein bisschen geschockt. Er wusste zwar ds Bill um einiges Sensibler war, aber nicht, das ihn das alles so fertig machte. „Bill, wenn sie so über dich denken, dann sind sie es nicht wert das du ihnen hinterher trauerst.“ Versuchte Tom ihn zu trösten. „Das ist nicht der Punkt Tom. Ich kann gut auf solche Leute verzichten. Ich will sie nicht als Freunde haben. Ich habe welche, bei denen ich weiß, das sie immer für mich da sind. Das was mich traurig macht ist, das sie nicht mal versuchen mich richtig kennenzulernen. Weißt du? Ich finde es schade, das manche Menschen so sind. Sie sehen meine Klamotten und denken ‚Hey, das ist bestimmt einer von der ganz bösen Sorte. Den wollen wir hier nicht haben.’ Kein wunder das ich immer zurückhaltender ihnen gegenüber werde und sie so ihre Gedanken bestätigt fühlen.“ Tom hatte aufmerksam jedes von Bills Worten verfolgt und sah jetzt richtig geknickt aus. Wenn es seinem Bruder schlecht ging, ging es ihm genaso. Trotzdem versuchte er ihm Mut zu machen. „Du darfst dich von solchen Leuten nicht unterkriegen lassen Bill. Ignorier sie einfach. Wenn du sie nicht mehr beachtest, wird es ihnen bald zu langweilig werden und sie lassen dich in Ruhe. Das hat bei mir auch geholfen. Jetzt beachten sie mich gar nicht mehr. Ok, klar, manchmal kommen da noch doofe Sprüche. Aber da steh ich drüber. Lach einfach drüber. Das ist nicht leicht, ich weiß. Aber versuch es einfach. Und wenn es echt überhaupt nicht mehr geht, dann komm zu mir und rede mit mir. Ok?“ Bill dachte eine Weile nach. Wahrscheinlich hatte Tom recht. Je mehr er sich einschüchtern ließe, umso mehr Probleme würde er bekommen. Bill nickte. „Ok. Mach ich. Danke Tom. Ich wüsste nicht was ich ohne dich machen sollte.“ Meinte er, und nahm Tom abermals in den Arm. „Ich geh mal Duschen. Ist schon spät.“ Bemerkte Bill, kramte seine Sachen zusammen und ging ins Bad.

5 Minuten später ging auch Tom ins Bad, da er mal für kleine Jungs musste. Da Bill die Tür nicht abgeschlossen hatte, ging er einfach rein. Als Tom fertig war, putzte er sich die Zähne. Währenddessen sah er in den Spiegel und konnte Bill sehen. Plötzlich ließ Tom seinen Zahnputzbecher mit einem lauten Krachen auf den Boden knallen.




Bill zuckte zusammen. Er hatte gar nicht mitbekommen, das Tom im Badezimmer war. Plötzlich fing Bill fürchterlich an zu weinen. Tom hörte das verzweifelte Schluchzen, nahm ein Handtuch und hielt es Bill in die Dusche. Bill nahm es an und wickelte es sich um die Hüften. Reden, taten sie noch immer nicht. Bill kam aus der Dusche. Tom kamen die Tränen.

„W-wer war das?“ fragte er Tonlos. Dabei sah er immer noch Bills Körper an. Er war übersäht von blauen Flecken, Kratzern und einer riesigen, noch frischen Narbe. Bill schwieg. Er traute sich nicht, die Wahrheit zu sagen. Plötzlich griff er sich unter lautem stöhnen an die Narbe. Dann kippte er Bewusstlos um.

In Tom stieg Panik auf. Er rannte zu Bill und setzte sich neben ihn. „Bill? Hey Bill kannst du mich hören? Mensch Junge mach keinen scheiß! Wach auf! Bitte!“ Tom wusste nicht was er machen sollte. Er war mit der ganzen Situation total überfordert. Plötzlich stellte er sich vor, wie es wäre wenn Bill tot sei. Ihm kamen die Tränen. Das durfte nicht passieren! Niemals. Er griff nach seinem Handy und rief einen Krankenwagen an.

Kurze Zeit später hörte Tom schon die Sirenen. Er rannte die Treppe hinunter und riss die Tür auf. Ein Mann kam zu ihm und fragte was passiert sei. Tom zeigte nur mit dem Finger nach oben. Der Mann begriff und lief nach oben. Ein paar andere Männer folgten ihm. Sie untersuchten Bill und legten ihn auf eine Liege. Er musste auf jedenfall ins Krankenhaus.

Tom war noch immer an der Tür. Er lehnte sich gegen die Wand und gleitete an ihr herunter, bis er auf dem Boden saß. Er weinte bitterlich. Er hatte wahnsinnige Angst um Bill. Tom machte sich schlimme Vorwürfe. Er war so in Gedanken versunken, das er gar nicht bemerkte wie Bill an ihm vorbei, in den Krankenwagen gebracht wurde. Erst als ihn jemnd antippte, schreckte er auf. „Wie... wie geht’s ihm?“ fragte er besorgt. „Den Umständen entsprechend. Er wird zur Unterschung ins Krankenhaus gebracht. Möchtest du mitkommen?“ Tom nickte und stieg mit in den Krankenwagen. Er fühlte sich hier drinnen unwohl. Er ging zu Bill und nahm seine Hand. Bill war immer noch nicht wach. Tom bekam wieder panik und wurde von einem neuen Weinkrampf geschüttelt. Ein Helfer wollte ihn von Bill wegsetzen, aber Tom schlug seine Hand weg und streichelte Bill vorsichtig über die Wange.

Am Krankenhaus angekommen sprang Tom aus dem Auto und wartete, bis die Ärzte auch Bill rausgeholt hatten. Er lief nebenher. Plötzlich kam eine Frau zu ihm und meinte: „Du darfst dort nicht rein. Ich muss dich bitten hier zu warten.“ Tom wollte protestieren, hielt es aber doch für besser den Mund zu halten. Er gab Bill noch einen Kuss auf die Stirn und setzte sich dann in das Wartezimmer. Bill wurde in den OP gebracht.




Tom wurde es zu viel. Er wartete nun schon seid geschlagenen 1 ½ Stunden. Plötzlich viel ihm ein, das seine Mutter noch von nichts wusste. Er ging los, um ein Telefon zu suchen. Während er durch das Krankenhaus lief, bekam er eine Gänsehaut. Überall saßen alte und junge Leute, die an Schläuchen hingen. Dem Tropf.

Nach etwa 10 Minuten, es kam Tom wie eine ewigkeit vor, fand er endlich das Telefon. Er suchte sich das nötige Kleingeld zusammen und wählte die Nummer seiner Mutter.

„Kaulitz?“ sagte eine freundlich klingende Stimme ins Telefon. „Hallo Mama... ich bins, Tom!“ entgegnete Tom bedrückt. „Hallo mein Schatz! Wo bist du? Und warum klingst du so bedrückt?“ fragte Simone verwundert. Es war zwar nichts neues das ihr Sohn anrief, aber er hörte sich wirklich komisch an. „Mama? Bitte komm ganz schnell ins Krankenhaus. Bill wird gerade Operiert. Ich habe solche Angst!“ plapperte Tom aufeinmal drauflos. Und wieder fing er an zu weinen. „Was? Ja klar, ich bin sofort da!“ entgegnete Simone aufgebracht und legte auf. Tom hängte den Hörer wieder ein.

Als Tom zurüch zum OP kam, kam ihm ein Arzt entgegen. „Bist du der Bruder von Bill?“ fragte dieser. Tom nickte nur. Wie ging es Bill? Hat er es geschafft? Tausende von Fragen schossen ihm durch den Kopf. „Du darfst zu ihm. Aber er ist noch nicht wach.“ Meinte der Arzt. Das ließ sich Tom nicht zwei mal sagen, und betrat den Raum.

Bill lag in einem mittelgroßen, weißen Bett und schlief. An den Armen hatte er ein paar kleine Verbände. Tom ging zu Bill ans Bett. Er nahm die zarte Hand seines Zwillings und streichelte sie. Wieder kamen ihm die Tränen. Wie Bill dort lag. Es war schrecklich. Tom wusste zwar, das es nicht stimmte, aber er gab sich die Schuld an allem. Wenn ich doch bloß bemerkt hätte, wie es Bill wirklich geht. Verdammt! Ich bin sein Zwilling. Ich merke doch sonst immer alles was Bill betrifft. Und warum ausgerechnet so was nicht? Sie hätten Bill mit diesem Schnitt umbringen können! Toms trauer wurde langsam zu purem Hass. Hass auf diese Idioten, die seinem Bruder so etwas antaten.

Ungefähr eine viertel Stunde später, wurde die Tür des Zimmers geöffnet und eine völlig geschockte Frau Kaulitz trat in den Raum. Sofort sprang Tom auf und rannte zu seiner Mutter. Sie drückte ihren Sohn fest an sich. Dann fragte sie: „Was ist passiert?“ „Ja also, weißt du.... das war so...“ Tom erzählte seiner Mutter alles. Von Bills neuer Klasse, den Problemen mit den anderen, dem Gespräch mit seinem Bruder, und sie Szene aus dem Badezimmer. Simone konnte nicht glauben was ihr Tom da erzählte. Sie fing an zu weinen. Sie hatte das Gefühl, als Mutter versagt zu haben. Plötzlich fragte eine schwache stimme: „Wo bin ich? Was ist passiert?“

„Bill! Oh mein Gott! Wie geht es dir? Was ist passiert? Es tut mir so leid!“ sprudelte es aus Tom heraus. Die Mutter der Zwillinge setzte sich zu Bill und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. „Ich....ich....“ Bill wusste nicht was er sagen sollte. Er war noch ziemlich verschlafen von der Narkose. „Ich.... ich kann das jetzt nicht erzählen.... Ich bin zu Müde dafür.“ Sagte Bill. Es war ja nicht gelogen. Tom und Simone beließen es dabei.

Kurze Zeit später, klopfte es wieder an der Tür, und der Arzt der Bill Operiert hat, betrat den Raum. „Hallo“ sagte er freundlich. „Ich bin Dr. König. Ich habe ihren Sohn vorhin Operiert. Wenn es möglich ist, würde ich gerne mit ihnen unter vier Augen reden, Frau Kaulitz.“ Meinte dieser. Frau Kaulitz nickte, lächelte ihren Söhnen noch einmal zu, und verschwand nach draußen. Tom blieb bei seinem Bruder.

Dr. König bat Fr. Kaulitz in sein Büro. Auch dieser Raum war weiß gestrichen. Viele Ordner und Akten zierten die weißen Regale, die an den Wänden aufgebaut waren. Der Dok machte eine einladende Handbewegung und Simone setzte sich. „Also, Frau Kaulitz, als erstes möchte ich Wissen, woher Bills Verletzungen kommen. Vorallem die Narbe!“ sagte der Arzt ohne Umschweife. Simone erzählte alles, was sie von Tom erfahren hatte. Nur wo die Narbe herkam, wusste auch sie nicht. „Der Grund, warum wir Bill operieren mussten ist, dass er einen sehr Tiefen schnitt davongetragen hat. Daraus entstanden ein paar kleiner, innere Verletzungen. Zudem hat er sehr viel Blut verloren. Haben sie das denn nicht bemerkt? Hatte er keine Schmerzen oder sonstiges?“ fragte der Dok etwas verwundert. Normalerweise hätte man bei dieser Art der Verletzungen große Schmerzen verspürt. Simone schüttelte fassungslos mit dem Kopf. Sie hatte das Gefühl, ganz und gar als Mutter versagt zu haben. „Nein, das habe ich nicht. Ich war in letzter Zeit auch wirklich kaum zu Hause. Ich musste viel Arbeiten. Aber hätte ich nur Ansatzweise gewusst, wie es Bill geht, hätte ich aufjedenfall Konsequenzen gezogen!“ Sie fing an zu weinen. Der Arzt gab ihr noch ein paar Ratschläge und erklärte ihr noch, das Bill noch mindestens eine Woche zur Beobachtung in der Klinik bleiben musste. Betrübt machte sich Simone auf zu ihren Söhnen. Sie wollte sich entschuldigen für das, was sie ihnen angetan hatte. Mit Tränen in den Augen öffnete sie die Tür....





Mittlerweile ist schon wieder 1 Monat vergangen. Bills Narbe ist gut verheilt und ihm geht es auch schon besser. Als seine Mitschüler hörten was passiert war, nahmen sie plötzlich Rücksicht auf ihn. Er war froh. Sehr froh. Mit ihrer Band Devilish hatten sie immer häufiger Auftritte, und bekamen auch langsam Fans.

Tom hatte auch eine neue Freundin. Ramona. Er lernte sie im Krankenhaus kennen, als Bill noch dort war. Sie wurde von den anderen Jungs gut aufgenommen. Mittlerweile war sie schon eine gute Freundin von ihnen.

Wie sooft in letzter Zeit, war Ramona bei den Zwillingen zu Besuch. Sie saßen in Toms Zimmer und redeten über alles mögliche. Plötzlich klingelte es an der Tür. Bill stand auf und ging die Treppe hinunter. Er öffnete die Tür. „Hey Bill, altes Haus! Na was geht?” wurde er von Georg und Gustav begrüßt. „Alles was Beine hat.“ Witzelte Bill und bat die Jungs herein. In dem Moment vernahmen sie ein Bellen aus der Küche und schon kam Scotty angestürmt und schmiss sich auf Gustav, der auch Promt umfiel. „Aaah, Scotty! Aus! Verdammt hör auf! Iiiiiiiih, ist das Eklig!“ jammerte Gustav während er versuchte Scotty wegzuschubsen. Lachend gingen Georg und Bill nach oben in Toms Zimmer. Den armen Gustav, ließen sie allein zurück mit dieser „Bestie“. Winken (Sowas nenne ich wahre Freundschaft. ^^)

„Ey Alter, na wie geht’s?“ fragte Tom und umarmte Georg zur Begrüßung. „Mir geht’s bestens“ erwiederte er und pflanzte sich auf das Sofa in Toms Zimmer. „Ähm... sag mal, wo haste denn Gusti gelassen?“ fragte Tom, nachdem ihm aufgefallen war, das Georg alleine dort war. Noch bevor er antworten konnte, vernahmen sie ein lautes Poltern auf der Treppe und die Tür wurde aufgerissen, so schnell auch wieder geschlossen. Gustav lehnte sich von innen an die Tür . Noch sichtlich kaputt hob er den Kopf und meinte nur: „;Man ist das immer Anstrengend bei euch.“ Und setzte sich auf den Boden. Die anderen Grinsten nur.

Die 2 G’s und Bill diskutierten heftigst über irgendwelche Bands, während Tom und Ramona nur am rumknutschen waren. Plötzlich sprang Georg auf. „Leute! Ich
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http://i195.photobucket.com/albums/z296/sarahundjulia/bannerth.gif


Puls:200
Blutdruck:90 zu 190
Geisteszustand:verwirrt
Konzentration:nicht vorhanden
Sehnsucht:nicht mehr messbar
Fazit:nicht überlebensfähig ohne dich,
Tom! x3 ^^
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BeitragVerfasst am: 16.03.2006, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Die 2 G’s und Bill diskutierten heftigst über irgendwelche Bands, während Tom und Ramona nur am rumknutschen waren. Plötzlich sprang Georg auf. „Leute! Ich hab ganz vergessen das ich noch ne Überraschung für euch hab!“ meinte er und Bill, sowie auch Tom waren sofort hellhörig. Sie liebten Überraschungen. „Was denn für eine? Man Georg! Sag doch endlich! Du weißt doch wie neugierig ich bin!“ quengelte Bill. Die anderen grinsten. Bill war wie ein kleines Kind das auf den Weihnachtsmann wartet. Genau das schien auch Ramona zu denken und sie meinte: „Hast du denn auch ein schönes Gedicht gelernt mein Kleiner? Du weißt ja: Er das Gedicht und dann die Geschenke!“ Alle mussten anfangen zu lachen. Nur Bill nicht, der Schmollte ein bisschen. „Nagut nagut. Ich will mal nicht so sein. Zieht euch was an, dann gehen wir los!“ „Ähm... aber...“ „Mensch Bill. Tu was ich dir gesagt habe okay?“ Georg war schon etwas genervt von Bill. Etwas verwirrt zog Bill sich an und sie machten sich auf den Weg.

„Was wollen wir hier?“ fragte Tom, als er das alte Fabrikgebäude sah. Georg schloss die Eisentür auf, und sie betraten einen engen Flur. Er war mit dreckigem Teppichboden ausgelegt und die Wände waren rot gestrichen. Sah ziemlich verrucht aus dort. „Hier stinkt es...“ bemerkte Ramona angewidert. „Mädchen...“ sagte Gustav und verdrehte die Augen. Sie gingen den Flur entlang und blieben vor einer weiteren Eisentür stehen. „Ich weiß ja nicht was du hier willst Georg, aber ich hoffe für dich, das was da hinter der Tür ist, sieht besser aus als der Flur hier...“ meinte Bill und ekelte sich ein bisschen vor seiner Umgebung. Georg schüttelte nur den Kopf und schloss die Tür auf. „Wow!“ rief Bill sarkastisch, als die 5 den kahlen Raum betreten. Fragend sahen sie Georg an. „Und?“ fragte Tom, der sich ein bisschen verarscht vorkam. „Maaaaaaaaaaaaaaan Leute“ meinte Georg genervt. “Den Raum hier können wir doch super als neuen Proberaum benutzen! Wir renovieren hier ein bisschen und richten uns so ein, wie wir wollen! Ist auch gar nicht teuer. Ich hab schon mit euren Eltern gesprochen, sie sind einverstanden!“ plapperte Georg drauflos. Ein paar Minuten war stille. Dann bewegte sich Tom auf Georg zu und nahm in den Arm. „Man Alter, die Idee ist geil! Meinte er. Auch Bill hatte sich an diesen Gedanken gewöhnt. Sie blieben noch eine weile und unterhielten sich darüber wie der Raum aussehen sollte. Dann mussten die Zwillinge nach Hause.

Am nächsten Tag trafen sich die 4 Jungs um 12.00 Uhr in Magdeburg. Sie gingen in viele Möbelgeschäfte und kauften fleißig ein. Die Möbel ließen sie sich liefern, da sie ihre Eltern überraschen wollten.



„Tadaaaaaaa... Hier ist es!“ riefen die 4 Freunde begeistert.
Ihre Eltern staunten nicht schlecht. Der Raum war gelb-orange gestrichen und es standen schwarze Sofas darin. Ein Tisch und in der einen Hälfte des Raumes, war der Boden mit Holzplatten ausgelegt und die Instrumente standen darauf. Hinten das blau-silberne Schlagzeug, links davor Der schwarze Bass und rechts der schwarzbraune Bass. Ganz vorne stand das Mikro.

„Ähm... sollten wir euch nicht helfen? Und... wie habt ihr das alleine geschafft?“ verwirrt sah Gordon zu den Jungs. Diese lachten und meinten: „Wir sind nun mal nicht die kleinen Jungs für die ihr uns haltet. Außerdem wollten wir euch überraschen.“ „Das habt ihr geschafft!“ grinste Frau Schäfer, Gustis Mutti, und nahm die Jungs der Reihe nach, in den Arm.



Die nächsten Monate waren die Jungs gar nicht mehr aus dem Proberaum weg zudenken. Sie schrieben neue Songs und bastelten an den Melodien dazu. Zu dem Zeitpunkt war das Lieblingslied der Band: „Schönes Mädchen aus dem All“. Ein Song, in dem die Traumfrau, die leider nur Virtuel war, gebeten wurde, nocheinmal zurückzukehren. Schon zu dieser Zeit, waren die Texte sehr tiefgründig Emotional, was für das Alter gar nicht soooo normal war.

Und schon war er da: der 14. Geburtstag der Zwillinge. Man, waren sie aufgeregt. Simone und Gordon haben ihnen extra das Haus überlassen, da sie wussten, das die 2 G’s eine Überraschungsparty planten.

Bill und Tom waren gerade bei ihrer Oma zu Besuch. Sie freuten sich immer sehr sie zu sehen, da sie eine der wichtigsten Bezugspersonen der Twins war.

„Du Oma?“ fragte Bill etwas zögerlich. „Bekommen wir eigentlich noch... na ja... ähm...“ „Geschenke?“ unterbrach seine Oma ihn. Sie guckte ihre Enkel gespielt Ernst an und sagte dann in einem etwas bösen Tonfall: „Ihr wollt auch noch Geschenke haben? Reicht es euch nicht das ihr mich sehen könnt und das ich für euch Koche?!“ Betreten sahen die Zwillinge zu Boden. –Hätte ich doch bloß nicht gefragt- dachte Bill. Plötzlich fing Oma Kaulitz an zu lachen. Bill und Tom tauschten Fragende blicke.

„Nagut, ich will mal nicht so sein. Hier, das ist für euch!“ meinte sie nachdem sie sich wieder beruhigt hatte und übergab den Zwillingen jeweils einen Umschlag. Bill öffnete den Umschlag und seine Augen wurden immer größer. „Tom? Kneif mich mal bitte“ sagte Bill etwas geschockt und aufgeregt. „Aua verdammt! Nicht so doll!“ motzte er, fiel seinem Bruder aber gleich darauf in die Arme. „Danke Oma! Du bist die beste! Endlich! Oh mein Gott! Wissen Mama und Gordon davon?!“ Bill plapperte mal wieder wie ein Wasserfall. Tom grinste sein Tom grinsen, las seinen eigenen Umschlag und verfiel, genau wie Bill, in einen glücklichen Trancezustand. Die Boys wuselten durch die Wohnung tanzten und sangen dabei: „Wir dürfen uns Piercen lassen, Wir dürfen uns Piercen lassen, nänänänänänänä....“ (xD sry musste sein xD)

Sie feierten noch ein bisschen mit ihrer Oma, bis es plötzlich an der Tür klingelte. Bill stand auf und öffnete sie.

„Alles Gute zum Purzeltaaaaaaaaaaaag!“ schrie Gusti und sprang mit einem Satz auf Bills Arme. Durch den Schwung den Gusti drauf hatte, kippte Bill auch Promt rückwärts um. Tom, der das ganze aus von oben Beobachtet hatte, guckte die beiden Argwöhnisch an. Das Bild welches sich ihm dort bot, gefiel ihm ganz und gar nicht. Bill lag auf dem Rücken und Gusti auf ihm. Und sie lachten.
Aber wie sooft verscheuchte Tom seine Gedanken wieder und ging runter zu den beiden Jungs. „Hey Tommy! Dir auch einen schönen Purzeltag!“ sagte Gusti und rappelte sich auf. Dann nahm er seinen Kumpel einmal kurz in den Arm „Danke Blondie!“ entgegnete Tom mit einem grinsen und wuselte Gusti durch die Haare. Sie mussten lachen.

Nachdem sie sich wieder beruhigt hatten und oben in Bills Zimmer saßen, meinte Tom plötzlich: „Woher weißt du eigentlich das wir hier sind? Und wie kommts das du ohne Georg hier bist?“ Gustav schien zu überlegen meinte dann aber: „Bill hat es mir erzählt. Und mit Georg treffen wir uns nachher noch. Wenn ihr Bock habt natürlich nur!“ „Na klar wollen wir! Partyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy! Gehen wir zur Strandbar?“ Klar können wir machen!“ meinte Gusti und musste grinsen. Die beiden wussten ja nicht, was noch auf sie zukommen würde. „Duhu?“ meldete sich plötzlich Bill zu Wort, zupfte wie ein kleines Kind, am Pulli von Gusti und sah ihn mit großen Augen an. „Ähm... ja klar.... gestern erst!“ versuchte Gusti die Situation zu retten. Bill sah ihn von der Seite an. Und da es normal war, das Bill solche Kleinigkeiten vergisst, beließen sie es dabei.

„Na dann lasst uns mal losgehen!“ „Aber...“ „Kein ‚aber’ Bill! Komm jetzt!“ befahl Tom. Bill kam sich verarscht vor. „Aber..“ „Bill..“ sagte nun auch Gustav. „Sagt mal wollt ihr mich verarschen? Ich will vorher noch mal nach Hause um mich Umzuziehen verdammt noch mal...“ sagte Bill eingeschnappt. „Dann sag das doch...“ meinte Gusti nur und sah Bill an. „Ja wie den... ich durfte ja nicht...“ schmollte Bill weiter. Tom fand das ganze so süß, das er gar nicht bemerkte wie er auf Bill zusteuerte, ihn in den Arm nahm und seinem Zwilling einen Kuss auf die Stirn gab. Als er realisierte was gerade passierte, war es allerdings schon zu Spät. Peinlich berührt murmelte er ein kein vernehmbares „Sorry...“ und verschwand um sich seine Jacke zu holen.

Ungläubig starrte Bill seinem Zwilling hinterher. –Was war das denn gerade bitte? Warum tat er das? - Bill verstand das alles nicht, wurde aber von Gusti auch schon wieder aus seinen Gedanken gerissen. „Bill komm jetzt endlich! Wir wollen los!“ „Ja ich komm schon!“ rief Bill zurück und lief nach unten. Zusammen verließen sie das Haus.
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Blutdruck:90 zu 190
Geisteszustand:verwirrt
Konzentration:nicht vorhanden
Sehnsucht:nicht mehr messbar
Fazit:nicht überlebensfähig ohne dich,
Tom! x3 ^^
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BeitragVerfasst am: 12.09.2006, 14:25    Titel: Antworten mit Zitat

meha?!
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